+49 170 31 42 115 info@elke-schmalfeld.de

Hast Du eine eigene Website? Oder konzentrierst Du Dich in Deinem Online-Marketing vor allem auf Social Media wie Facebook, Twitter und/oder Instagram?

Klar, Social Media ist super und macht Spaß! Aber trotzdem solltest Du Dich in Deinem Marketing nie zu 100% darauf verlassen! Denn die einzelnen Social Media Kanäle haben alle ihre eigenen „Gesetze“ – und die müssen nicht unbedingt immer mit Deinen Zielen überein stimmen!

Es ist so wie im richtigen Leben: Du gehst gerne aus, fährst in Urlaub und siehst gerne etwas Neues. Aber Du hast auch Deine Basis, Dein Zuhause.

Im Restaurant kannst Du nur aus der vorhandenen Speisekarte wählen, im Urlaub hast Du keinen Einfluss auf die Lage und die Einrichtung Deines Hotels. Doch Dein Zuhause kannst Du Dir so einrichten, wie es Dir gefällt und essen, was Du magst.

Genauso ist es mit Social Media und Deiner Website – hier bist Du Chef, hier kannst Du gestalten.

Viele Selbständige und kleinere Unternehmen nutzen ihre Facebook-Fanpage als Zentrale ihres Online-Marketing. Hier wird gepostet, die neuesten Nachrichten verbreitet und fleißig Fans gesammelt. Leider kann der Schuss ganz schnell nach hinten losgehen!

Deshalb habe ich für Dich 7 wichtige Gründe zusammen gefasst, weshalb Du auf jeden Fall Deine eigene Website haben musst!

1. Deine Positionierung

Wofür stehst Du? Wie kannst Du Deinen Kunden helfen? Was ist Dein Alleinstellungsmerkmal?

Deine Website ist dazu da, Deinen Wunschkunden genau das zu zeigen, ihr Vertrauen zu gewinnen und Kontakt aufzunehmen. Auf Deiner Website hast Du dafür unzählige Möglichkeiten:

  • Mit Deinem Blog kannst Du direkt auf unterschiedliche Aspekte eingehen und Deinen Wunschkunden schon eine erste Hilfestellung geben.
  • Videos können Dich und Deine Expertise zeigen und Dich persönlich bekannt machen
  • Deine Produkte kannst Du mit ansprechenden Bildern bekannt machen und Wünsche wecken
  • Du kannst direkt im eigenen Shop verkaufen und vieles mehr …

Diese Möglichkeiten sind in Social Media oft begrenzt: Du hast nur 1 Titelbild und 1 Profilbild, Deine Beschreibung darf z.B. nur 140 Zeichen lang sein. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind eingeschränkt, Deine Inhalte sind oft nur kurz im Blickfeld Deiner Fans und Follower.

Vor allem aber kannst Du Dein eigenes Branding und Deine eigene Positionierung nur eingeschränkt zeigen. Aber es gibt noch viele andere gute Gründe für Deine eigene Website:

2. Datenschutz und Social Media

2018 machte eine Gesetzesänderung viel Wind um alles, was mit Online Marketing zu tun hatte. Zwei Jahre war sie in Vorbereitung, am 25. Mai 2018 ist sie dann in Kraft getreten, die Datenschutz-Grundverordnung DSGVO. Sie sorgte für massive Unsicherheit und bescherte den Anwälten viele Klienten.

Denn gerade Webseiten mussten sich daran anpassen: Impressum und Datenschutzerklärung mussten neu geschrieben werden, Verträge zur Auftragsdatenverarbeitung geschlossen und vieles mehr.

Aus großer Verunsicherung wurden viele Websites kurzerhand vom Netz genommen – und alles auf die Facebook-Fanpage verlegt. Doch das war keine gute Idee: Facebook kam gerade 2018 nicht aus den Schlagzeilen um Datenskandale heraus.

Besonders spektakulär ist das Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH), das am 05. Juni 2018 veröffentlicht wurde: es sagt, dass „Facebook Fanpage-Betreiber für mögliche Datenschutzverstöße etwa beim Tracking auf der Plattform mitverantwortlich sind“. Hier ist der Blogbeitrag von e-Recht24.de zu diesem Thema:
https://www.e-recht24.de/artikel/facebook/10937-urteil-facebook-fanpages-eugh.html

So gesehen bist Du als Nutzer von Facebook & Co immer darauf angewiesen, dass sich diese Seiten an die Datenschutzbestimmungen halten. Doch Du hast absolut keinen Einfluss darauf.

Auf Deiner eigenen Website kannst Du das ganz einfach selber steuern!

3. Deine Likes, Follower und Freunde

Du hast großen Erfolg auf Deinen Social Media Seiten? Du hast ganz viele Follower und viele Freunde, die Deine Beiträge liken und kommentieren?

Glückwunsch, dann hast Du schon sehr viel richtig gemacht 🙂

Allerdings hat die Sache einen Haken: Facebook & Co bestimmen, wer welche Inhalte von Dir zu sehen bekommt. Darauf hast Du keinen Einfluss.

Diese Auswahlkritereien, Algorithmus genannt, sind ein bestgehütetes Geheimnis. Auch wenn Deine neuen Beiträge alle Deine Fans interessieren würden – nicht alle bekommen sie überhaupt angezeigt! Zicke - Zeichnung von Elke Schmalfeld

Diese Entwicklung hat vor ein paar Jahren angefangen und geht immer weiter.

Für 2019 beispielsweise wird vorhergesagt, das Bilder nicht mehr so gut funktionieren – Filme und die sogenannten „Stories“ sind das neue Facebook-Gold. Aber auch hier bestimmst nicht Du, wer was zu sehen bekommt, sondern Facebook & Co.

Klar, Facebook ist ein Unternehmen, das Gewinne machen will. Dagegen kann man ja eigentlich nichts sagen. Wir bekommen kostenlos viel geboten: Community und Vernetzung, Information und Katzenvideos. Freuen wir uns über den kostenlosen Service, der wirklich sehr umfangreich ist, keine Frage!

Wenn wir aber mehr Kunden erreichen wollen, müssen wir dafür bezahlen. Das ist auch grundsätzlich in Ordnung. Aber es wird immer teurer und schwieriger, die richtigen Wunschkunden zu erreichen. Und genau das müssen wir immer im Hinterkopf behalten!

Durch bezahlte Anzeigen in Facebook & Co kannst Du Deine Reichweite erhöhen und Deine Wunschkunden zielgerichtet erreichen. Das ist super! Allerdings hast Du keinen Zugriff auf die Daten dieser Wunschkunden. Du kannst sie im Prinzip nur im Facebook-eigenen „Universum“ erreichen. Das ist schon ganz nett und bringt auch im Business Einiges an Reichweite  …

Die große Gefahr, wenn Du Dich nur auf Social Media verlässt

7 Gründe, warum Du dich nicht auf Social Media verlassen darfstDoch halt – was wäre, wenn es Facebook, Instagram oder Twitter von heute auf morgen nicht mehr geben würde? Wenn sich die Nutzerbedingungen drastisch ändern? Oder die Nutzer das Interesse an dieser Seite verlieren und wo anders hin gehen?

Dann ist Deine ganze Community plötzlich weg – und Du hast keine Chance, diese Menschen wieder zu erreichen! Und umgekehrt: Wenn Deine Fans & Follower nur Deine Facebook-Seite kennen, werden sie Dich schwer finden können, auch wenn sie noch so gerne mit Dir verbunden bleiben würden…

Genau das ist 2019 mit dem Google Plus Netzwerk passiert. Google hat festgestellt, dass es nicht so funktioniert wie gedacht – und kurzerhand den Dienst aus dem Netz genommen. Aus der Traum vom Google Plus-Netzwerk für viele. Immerhin hatten wir noch genügend Zeit, wichtige Inhalte wie Bilder zu sichern. Aber dieser Kanal ist jetzt weg.

Du siehst, es muss andere Wege geben, langfristig mit Deinen Fans und Wunschkunden vernetzt zu sein – zum Beispiel Deine eigene Website!


4. Deine Seite, Dein Design, Deine Inhalte

Jeder Social Media – Kanal hat sein eigenes Design, seine eigene Aufteilung und seine eigene Anordnung. Du kannst zwar ein Profilbild anlegen und Dein Logo und Dein Profilbild hochladen, aber meistens war es das auch schon.

Jedes Portal hat seine eigenen „Spielregeln“, die Du beachten solltest:

  • In Instagram zum Beispiel hast Du nur eine einzige Möglichkeit, auf Deine Webseite zu verlinken – und zwar nur in Deinem Profil, nicht in den Beiträgen.
  • Hier wie in Twitter sind Hashtags (Schlagworte mit dem #-Zeichen davor) absolut wichtig, bei Facebook stören sie. Facebook ist eher privat, Xing und LinkedIn eher beruflich orientiert.
  • In Snapchat sind alle Beiträge nur 24 Stunden zu sehen und verschwinden dann – in Facebook und Instagram gibt es das auch in Form der „Stories“.
  • Instagram ist bildorientiert und eine Social Media Plattform
  • Pinterest ist auch bildorientiert – ist aber eine Suchmaschine und funktioniert ganz anders.
  • Jedes Portal hat seine Stärken – und seine Schwächen. Das, was bei der einen Plattform super funktioniert, geht bei der nächsten Plattform garantiert schief.
  • Deshalb brauchst Du eine Strategie, die Dich, Deine Positionierung und Deine Ziele in den Vordergrund stellt – und die Besonderheit der einzelnen Social Media Kanäle für Deine Zielerreichung nutzt.

Am besten nutzt Du Deine eigene Website, um Deine verschiedenen Social Media Kanäle zu koordinieren und Deine Fans und Follower auf Deine Seite zu bringen – im wahrsten Sinne des Wortes 🙂

5. Dein Name, grenzenlos erreichbar

Deine eigene Website hat noch einen weiteren Riesen-Vorteil: Deinen Namen. Einzigartig. Weltweit erreichbar. Für jeden (ein Internetzugang vorausgesetzt 🙂 )

Und ganz eng verknüpft mit Deinem Namen ist Deine Positionierung. So steigerst Du Deine Sichtbarkeit und wirst immer und überall gefunden.

Denn bei den meisten Netzwerken oder Social Media Kanälen können nur Nutzer Deine Inhalte sehen, die gerade dort eingeloggt sind. Das heißt: alle, die nicht angemeldet sind, stehen sozusagen vor verschlossenen Türen.

Du kannst zwar bei manchen Netzwerken einen Teil Deiner Beiträge auch öffentlich machen. Doch Du hast trotzdem keinen Einfluss darauf, ob und wie Deine Inhalte in den Suchmaschinen erscheinen. (Stichwort: Suchmaschinenmarketing).

Deine eigene Website ist für jeden erreichbar – und nur einen Klick entfernt!

Sie trägt Deinen Namen. Ja, Du solltest wenn möglich Deinen eigenen Namen als Deine eigene Internetadresse anmelden, auch wenn Du einen Firmennamen als Hauptadresse nutzt. Es wäre doch zu schade, wenn jemand anders Deinen Namen einträgt – und diejenigen, die Dich suchen, landen dann ganz woanders!

Deine eigene Internetadresse kannst Du überall veröffentlichen. Und Du bekommst damit auch Deine eigene Email-Adresse. Denn was nützt es Dir, wenn Du eine Email-Adresse wie freenet oder web.de nutzt – und diese Dienste gibt es dann nicht mehr? Oder Deine Adresse ist bei t-online – und Du wechselst zum Beispiel zu Vodafone? Autsch, dann ist Deine Email-Adresse weg – und Deine ganzen Kontakte genauso!

Deine Email-Adresse mit Deinem Firmen- und Website-Namen ist professionell und seriös.

6. Deine Sichtbarkeit

Wie Du gesehen hast, gibt es die unterschiedlichsten Gründe für Deine eigene Website. Einer der wichtigsten ist Deine Sichtbarkeit. Auf den Social Media-Kanälen ist sie zum Großteil auf die eingeloggten Mitglieder beschränkt.

Deine Website ist im Internet überall erreichbar. Damit sie auch gefunden wird, brauchst Du eine Strategie, wie zum Beispiel Suchmaschinen-Optimierung, Backlink-Aufbau und Vernetzung.

Vernetzung ist das Zauberwort

Hier zeigen Deine Social Media-Kanäle ihre große Stärke: denn sie vernetzten Dich und Deine Inhalte mit anderen Nutzern dieser Plattformen. Damit multiplizierst Du Deine Reichweite, schaffst Vertrauen und wirst sichtbar. Die Verknüfung Deiner Website mit Deinen Social Media Kanälen ist Deine Strategie zum Erfolg!

7. Deine eigene Website – Dreh- und Angelpunkt für Dich und Deine Fans

Der Mittelpunkt dieser Strategie muss Deine eigene Website sein, denn nur hier kannst Du entscheiden, wie sie aussieht und welche Inhalte Du veröffentlichst.

Du kannst viel besser beeinflussen, wo und wie Deine Seite in Suchmaschinen gefunden wird. Du entscheidest darüber, wo sie verlinkt wird.

Klingt doch gut, oder?

Wie Du gesehen hast, sind Deine Fans und Follower auf Facebook (Instagram, Twitter etc…) nur „geborgt“ und Du kannst sie in diesem Sinne auch nur über Facebook (Instagram, Twitter etc…) erreichen. Das kann, wie schon oben erwähnt, gefährlich sein, wenn Du Dich komplett darauf verlässt!

Dein Ziel muss es also sein, diese Fans zu Deiner Website zu leiten und sie dort zu halten. Zum Beispiel über einen interessanten Newsletter, spannende und immer wieder frische Inhalte, Videos und so weiter!

Deine eigene Website gehört Dir – und Deine Leser, die Du über Deine Website und/oder Deinen Blog gewinnst, kannst Du jederzeit erreichen. Und sie Dich natürlich auch – so erfahren sie immer, wenn es etwas Neues bei Dir gibt!

Ich möchte Social Media auf keinen Fall schlecht reden – im Gegenteil, es bereichert das Leben, die Kommunikation und die Community. Soziale Netzwerke sind nicht mehr aus unserem Leben weg zu denken – aber es macht Sinn, sich nicht zu 100% drauf zu verlassen.

Deshalb sollte Deine eigene Website sozusagen der Dreh- und Angelpunkt Deiner Aktivitäten im Netz sein, gerade, wenn Du das Internet geschäftlich nutzt.

 

So wichtig ist Deine eigene Website Wie ist das bei Dir? Hast Du eine eigene Website? Hast Du sie mit Deinen Social Media Seiten verknüpft? Schreib mir gerne ins Kommentarfeld, wie Du das für Dich gelöst hast 🙂