Gerade dann, wenn das Marketingbudget knapp ist, muss man mit der Ressource Geld intelligent umgehen. Eine zielgerichtete Marketingstrategie ist hier von besonderer Bedeutung.

Auch in Punkto Arbeitskräfte-Mangel und beim Recruiting ist es besonders wichtig, sich zu positionieren: Wer heute gute Talente für sich gewinnen will, muss schon auf den ersten Blick attraktiv sein für den Bewerber: wer möchte nicht lieber bei einer Marke oder einer bekannten Firma arbeiten? Macht ja auch stolz …

Mit kreativen Denkansätzen kannst Du gerade heutzutage punkten:

Die erste Maßnahme ist eine gute Website

Doch was versteht man unter einer guten Website? Schön und modern soll sie sein und das Unternehmen und die Leistung angemessen repräsentieren. Doch das ist noch längst nicht alles:

  • Der Nutzer soll sich leicht zurechtfinden und die gewünschten Informationen schnell finden können
  • Die Seite soll nicht nur auf dem großen Bildschirm, sondern auch auf dem Tablet und auf dem Smartphone funktionieren (Responsive Design)
  • Die Seite soll datenschutzkonform sein und sicher vor evtl. Hackerangriffen
  • Natürlich sollte die Seite leicht zu pflegen sein, damit sie immer aktuell ist
  • Eine kurze Ladezeit der Seite ist wichtig
  • Sie soll gut von Suchmaschinen gefunden werden
  • und und und …

Dann spielt natürlich, wer hätte das gedacht, das Marketingbudget wieder eine große Rolle – denn allzu viel darf so eine Onlinepräsenz ja auch nicht kosten.

Dazu braucht man am Anfang nicht unbedingt die renommierteste Internetagentur, die unzählige Preise gewonnen hat. Am Anfang kann man schon ganz viel selbst realisieren oder für kleines Geld machen lassen.

Es gibt hier viele gute und sehr gute Systeme, die (fast) alle Anforderungen an die eigene Website und noch mehr erfüllen können. Eines der vielseitigsten und bekanntesten ist WordPress.

WordPress – die eierlegende Wollmilchsau im WebDesign

WordPress selbst ist „Open Source“, das heißt, man kann sie kostenlos nutzen. In Verbindung mit einer fast unendlichen Vielzahl an Ergänzungen (sogenannten Plugins) kann man das Leistungsspektrum genau auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Diese Plugins sind zum Teil kostenlos zu haben, manche kosten einen kleinen Beitrag.

Auch diese Seite hier habe ich mit WordPress realisiert. Im Prinzip braucht man nur einen Platz auf einem Server (bzw. bei einem Hosting-Provider wie Strato oder 1&1), einen Namen (Domain), Inhalte, die man verbreiten möchte und Zeit zum Einarbeiten 🙂

In einem späteren Blogbeitrag möchte ich noch auf die Vor- und Nachteile von WordPress eingehen. Die Vorteile überwiegen auf jeden Fall, denn laut deren Website sind 30% des Internets mit WordPress aufgebaut.

Warum eine eigene Website und nicht nur eine Facebook-Fanpage?

Facebook-LikesEine Facebook-Fanpage ist noch günstiger zu haben: sie kostet gar nichts, zumindest kein Geld. Deshalb fangen viele kleine Unternehmen erst mal auf Facebook an. Damit wird das Marketingbudget erst mal nicht belastet, und es ist mehr Geld da für Flyer & Co.

Aber Achtung: Alle Fans, alle Beiträge, Likes und Kommentare, der gute Ruf, den man sich mit Facebook aufbauen kann, kann ganz schnell verschwinden. Nämlich dann, wenn es Facebook nicht mehr geben sollte, oder sich die Nutzungsbedingungen ändern, oder Facebook sonstige Änderungen bringt, die die Besucher abwandern lassen.

Individuelles Design bei FB? Fehlanzeige!

Wenn Facebook das Layout ändert, muss man es mit ändern – die meisten Facebook-Seiten gleichen sich wie 1 Ei dem anderen – wie kann man da schon auf sich aufmerksam machen?

Das eigene und individuelle Webdesign

Die eigene Website kann man gestalten wie man möchte – natürlich eine gute Usability, sprich Benutzerführung vorausgesetzt. Alle Blogbiträge, Kommentare, alles Links die auf die Seite verweisen und die Listung in den Suchmaschinen – all das hat man bei einer eigenen Website selber in der Hand.

Das Beste „beider Welten“ schont das Marketingbudget

Am besten ist die Kombination aus der eigenen Website und den Social Media Kanälen, die man für seine Positionierung nutzen möchte. Hier ist Facebook auf jeden Fall noch einer der wichtigsten Kanäle!

Gerade die Verknüpfung sinnvoller Strategien und die Kombination der richtigen Marketingkanäle führt zum Erfolg. In weiteren Beiträgen möchte ich noch näher darauf eingehen.

Welche Themen sind für Dich besonders wichtig? Ich freue mich auf Deine Kommentare und Anregungen 🙂


© Eierlegende Wollmichsau by Elke Schmalfeld
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